Sozialpädagoge (w/m/d) gesucht

Der Deutsche Kinderschutzbund Kreisverband Erlangen e.V. sucht zum 01.03.2022 eine/einen Sozialpädagogin/Sozialpädagogen für die Koordinationsstelle Familienpaten Erlangen 19,5 Std./ Woche als Elternzeitvertretung bis voraussichtlich Herbst 2023.
Die Familienpatenschaften bieten Familien eine passgenaue Unterstützung an für ihre jeweilige Situation und sind im Erlanger Bündnis für Familien angesiedelt. Der Kinderschutzbund Erlangen tritt als Träger auf.
Das Aufgabengebiet umfasst:
– Auswahl, Vermittlung und Betreuung der ehrenamtlichen Familienpatinnen und Familienpaten sowie Pflege der entsprechenden Wartelisten
– Organisation von Schulungen für die ehrenamtlichen Bewerber/innen
– Vermittlung und Betreuung der Familien, die eine Familienpatin/ einen Familienpaten zur Unterstützung haben
– Verwaltungsaufgaben sowie Jahresplanung
– Kontaktpflege innerhalb des kommunalen Netzwerks
Wir erwarten:
– Ein abgeschlossenes Studium als Diplom-Sozialpädagoge/in (FH) bzw. Bachelor Soziale Arbeit oder vergleichbare Abschlüsse
– Nach Möglichkeit Erfahrung in der Arbeit mit Familien und Ehrenamtlichen
– Offenheit gegenüber unterschiedlichen Lebensformen und Kulturen
– Eigenständiges und verantwortliches Handeln und Arbeiten
– Flexibilität, Mobilität und die Bereitschaft, auch in den Abendstunden zu arbeiten
Wir bieten:
– Mitarbeit in einem bereichernden Arbeitsfeld, das eine verantwortungs-volle und abwechslungsreiche Arbeit bietet, die zum Teil auch von zu Hause erledigt werden kann
– Supervision
– Einbindung in ein bewährtes Projekt unter dem Dach des Erlanger Bündnisses für Familien und Unterstützung durch dessen Lenkungskreis
– Mitwirkungsmöglichkeiten bei der stetigen Weiterentwicklung des Projekts
Wir bitten Sie, Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen zu senden an:
Deutscher Kinderschutzbund Kreisverband Erlangen e.V.
Strümpellstraße 10
91054 Erlangen
dksberlangen@web.de

„Jetzt sind wir einmal dran. Die Erwachsenen müssen verzichten.“

Immer mehr Schüler*innen und Lehrkräfte befinden sich in Quarantäne oder erkranken. Das erschwert zunehmend geregelten Unterricht. Dass Kinder und Jugendliche abermals die Leidtragenden der Corona-Lage sind, ist ein Armutszeugnis für die Poltik.

Seit Beginn der Pandemie haben sich vor allem Kinder und Jugendliche zum Schutz der Älteren eingeschränkt. Aus Sicht des Kinderschutzbundes ist es spätestens jetzt zum Schutz von Kindern an der Zeit, dass Erwachsene sich einschränken: „Es kann nicht sein, dass die Erwachsenen sich hemmungslos vergnügen, indem sie in geschlossenen Räumen Karneval feiern und im Fußballstadion oder auf dem Weihnachtsmarkt dicht gedrängt stehen, während die Schließung von Schulen und Kitas droht“, sagt Kinderschutzbund-Präsident Heinz Hilgers dem RND. „Die Politik muss hier einen Riegel vorschieben, damit nicht wieder die Kinder und Jugendlichen den Preis zahlen müssen.“

Vorstand (w/m/d) gesucht – Erlanger Kinderschutzbund braucht Verstärkung!


Der Kinderschutzbund Kreisverband Erlangen e.V. sucht Verstärkung für seinen ehrenamtlich tätigen Vorstand (m/w/d).

Wir verstehen uns als Lobby für Kinder und Jugendliche und setzen uns für ihre Rechte und eine kinderfreundliche Gesellschaft ein. Bei Problemen rund um Familie und Kinder sind wir eine der ersten Anlaufstellen in der Stadt Erlangen und im Landkreis Erlangen-Höchstadt. Wir beraten, unterstützen und geben Auskunft über weitere Hilfsmöglichkeiten, initiieren und begleiten Projekte und engagieren uns in Verbänden und Gremien für bessere Rahmenbedingungen. Wir bieten ein vielfältiges Angebot für Kinder, Jugendliche und Eltern.

Dabei arbeiten wir überparteilich, überkonfessionell und machen keinen Unterschied zwischen deutschen und ausländischen Familien.

Unser Team besteht aus über 100 zumeist geschulten Ehrenamtlichen sowie Hauptamtlichen und Honorarkräften, die im Team auf Augenhöhe miteinander arbeiten.

Der Vorstand führt die Geschäfte des Kinderschutzbundes Erlangen. Er besteht aus der oder dem Vorsitzenden, zwei stellvertretenden Vorsitzenden, Schatzmeister, Schriftführer sowie bis zu vier weiteren Beisitzern. Er wird alle drei Jahre durch die Mitgliederversammlung gewählt. Die Vorstandsmitglieder üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich und unentgeltlich aus. Die Vorstandsarbeit ist vielfältig und geht über die Teilnahme an Vorstandssitzungen im 6-wöchigen Turnus hinaus. Mitarbeit in Projekten und bei Aktivitäten ist wünschenswert, genauso wie Interesse an den unterschiedlichen Themen, Kreativität, Bereitschaft sich zu engagieren und Verantwortung zu übernehmen.

Bitte melden Sie sich unter Tel.: 09131-209100 oder DKSBErlangen@web.de für weitere Informationen.



Ehrenamtliche Berater*innen am Telefon gesucht

Der Erlanger Kinderschutzbund sucht ehrenamtliche Mitarbeiter*innen für das Kinder- und Jugendtelefon sowie das Elterntelefon. Beide Telefone sind Angebote der Nummer gegen Kummer e.V., der Dachorganisation des größten, kostenfreien telefonischen Beratungsangebotes für Kinder,
Jugendliche und Eltern in Deutschland.
Die Berater*innen hören den Eltern, Kindern und Jugendlichen zu, ohne Zeitdruck und ohne Stress.
Gemeinsam mit dem Anrufenden wird überlegt, was in der jeweiligen Situation helfen könnte. Um auf die unterschiedlichen Anliegen von Eltern und Kindern kompetent zu reagieren, erhalten alle Berater*innen eine umfassende Schulung und werden fachlich begleitet.


Der Erlanger Kinderschutzbund sucht neue Ehrenamtliche für diese interessante und verantwortungsvolle Aufgabe. Die nächste Ausbildung beginnt am 14. Januar 2022 und umfasst 72 Stunden an 5 Wochenenden (Freitag/Samstag) und 2 Abenden.

Weitere Informationen und Anmeldung zu einem Kennenlerngespräch unter www.kinderschutzbund-erlangen.de oder 09131/209100.

Weltkindertag 2021: Kinder haben Armut nicht gewählt

Am Weltkindertag 2021 macht der Kinderschutzbund bundesweit auf die Belange der Kinder aufmerksam. Das Motto dieses Jahr lautet „Kinder haben Armut nicht gewählt“.

„Kein Kind hat sich ausgesucht, in armen Verhältnissen aufzuwachsen. Wir dürfen als Gesellschaft nicht zulassen, dass Kinder Opfer von Umständen bleiben, an denen sie jedenfalls nicht schuld sind“, betont Heinz Hilgers, Präsident des Kinderschutzbundes.

„Nach der UN Kinderrechtskonvention haben alle Kinder das Recht auf ein Aufwachsen in sozialer Sicherheit. Die staatliche Gemeinschaft muss diese Sicherheit geben können“, heißt es in einer Resolution, die der Kinderschutzbund Anfang September einstimmig beschlossen hat. Darin wird eine Gesamtstrategie gegen Kinderarmut gefordert. Besonders wichtig die Forderung nach einem Investitionspaket „Kinderinfrastruktur“ sowie die Kindergrundsicherung.

Auch hier vor Ort erleben wir als Kinderschutzbund, wie wichtig für Familien eine neue Berechnung der Leistungsbeträge für Kinder ist. Wir verzeichnen steigende Nachfrage nach Unterstützung aus unserem Notfallfonds. Darüber hinaus wäre ein weniger bürokratischer Zugang zu den Leistungen für die Familien wesentlich. Viele Fördergelder werden aktuell dadurch nicht abgerufen, z.B. im Bereich der gesellschaftlichen Teilhabe. Die Kinder bleiben ausgeschlossen.

Die Bedeutung einer guten Infrastruktur für Kinder und Jugendliche wurde durch Corona z.B. im Bildungsbereich besonders sichtbar. Gerade Kinder in prekären Lebensverhältnissen wurden abgehängt. Ohne verlässliche und zugängliche Bildungs- und Betreuungsangebote werden soziale Unterschiede verschärft.

Ute Auschel, Kinderschutzbund Erlangen: „Wir erleben oft Vorurteile gegenüber Familien, die in Armut leben. Unserer Erfahrungen aus der Praxis zeigen aber, dass Eltern nur das Beste für ihre Kinder wollen. Alle Menschen und vor allem Kinder verdienen es, mit Respekt und Wertschätzung behandelt zu werden.“ Auch in der Region Erlangen sind viele Kinder von Armut betroffen, bundesweit jedes fünfte. Das muss sich ändern. Der Kinderschutzbund appelliert an alle Parteien, nachhaltig Kinderarmut zu bekämpfen. Auch hier in Stadt und Landkreis.

Fest und Freude: Neue ehrenamtliche Familienpat:innen unterstützen Familien in Erlangen

Fest und Freude: Neue ehrenamtliche Familienpat:innen unterstützen Familien in Erlangen

Die Coronazeit hat das Projekt der Familienpatenschaften in Erlangen in den letzten 1,5 Jahren immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Hygienekonzepte, neue digitale Austauschformate und weniger persönliche Treffen forderten neue Wege und Ideen. Erfreulicherweise sind weiterhin neue Ehrenamtliche bereit, Familien auch in der Coronazeit bei der Bewältigung des familiären Alltags zu unterstützen. Die Familienpatenschulung der neuen Familienpat:innen ist abgeschlossen und die 11 neu ausgebildeten Familienpat:innen können bereits neuen Patenfamilien einmal pro Woche für ca. 3 Stunden ihre Hilfe anbieten. Dies feierten wir passend zu den aktuellen Vorgaben in kleinem Kreise mit einer herzlichen Rede der Geschäftsführung Monika Michali des Erlanger Bündnisses für Familien, freudigen Grußworten von Ute Auschel aus dem Vorstand des Kinderschutzbund Erlangen und digitalen Dankesworten des Oberbürgermeisters Dr. Florian Janik. Im Anschluss ließen wir uns durch eine Zaubershow von Magier Carlos verzaubern.

Wir wollen als Projekt ein Zeichen setzen: Familien, Ihr müsst in diesen Zeiten nicht alles alleine schaffen! Wir wollen Vertrauensperson, Spielgefährte und Netzwerker sein. Wir wollen Familien ohne nahe Familienangehörige oder mit fehlendem Netzwerk vor Überlastung schützen und helfen, durch Gespräche und ein paar regelmäßige Stunden mit den Kindern, sich als Familie nicht allein zu fühlen. Wir verstehen uns zudem bei Bedarf als Brückenbauer zu möglichen weiteren Hilfsangeboten.

Sie möchten auch einen Familienpaten für Ihre Familie oder selbst Familienpate in Erlangen werden? Dann melden Sie sich gerne bei der Koordinatorin Katrin Link unter familienpaten-erlangen@web.de, denn im Oktober 2021 geht es in die nächste Runde der Familienpatenschulung. Weitere Informationen zur nächsten Schulung finden Sie hier.

Kinderschutzbund verabschiedet Resolution gegen Kinderarmut

Der Kinderschutzbund kämpft geschlossen gegen Kinderarmut. Auf der Mitgliederversammlung am Samstag stimmten die Delegierten einstimmig für die Resolution „Kinder haben Armut nicht gewählt“. Der Verband fordert darin eine Gesamtstrategie gegen Kinderarmut.

In der Resolution heißt es: „Nach der UN-Kinderrechtskonvention haben alle Kinder das Recht auf ein Aufwachsen in sozialer Sicherheit. Die staatliche Gemeinschaft muss diese Sicherheit geben können. Deshalb gehören die Kindergrundsicherung und ein Investitionspaket ‚Kinder-Infrastruktur‘ als prioritäre Vorhaben in den Koalitionsvertrag der nächsten Bundesregierung.“

Die Corona-Pandemie verschärfte die finanzielle Situation vieler Familien. Das zeigt sich in einem deutlichen Anstieg derjenigen, die Leistungen beziehen müssen, um ihr Existenzminimum zu sichern. „Darauf müssen wir jetzt entschieden reagieren. Zu den tatsächlich in Anspruch genommenen Leistungen kommt eine erhebliche Dunkelziffer an in Armut lebenden Kindern“, so Heinz Hilgers, Präsident des Kinderschutzbunds.

Im Rahmen der Kinderschutztage kamen am vergangenen Wochenende Kinderschützer*innen aus ganz Deutschland im Congress Centrum in Hannover zusammen. Auf der Mitgliederversammlung am Samstag wurden auch die Auswirkungen der Corona-Krise auf Kinder und Jugendliche sowie den Verband diskutiert. In einem Zwischenruf forderte der Kinderschutzbund, Rechte, Gesundheit und Schutz von Kindern endlich zu priorisieren.

Natur erleben mit den Familienpatenschaften

Natur erleben mit den Familienpatenschaften

Natur erleben mit den Familienpatenschaften

Bei herrlichem Sommerwetter trafen sich am Dienstag, den 20.7.2021 Familienpat:innen, Patenkinder und Patenfamilien aus der Stadt Erlangen und dem Landkreis Erlangen-Höchstadt zu dem diesjährigen Sommerausflug der Familienpatenschaften: einer coronakonformen Schnitzeljagd rund um das Walderlebniszentrum Tennenlohe. Mit viel Enthusiasmus folgten die Kinder, Familien und Pat:innen der gelegten Spur durch den Wald und lösten die Aufgaben des gestellten Waldquiz. Vögel, Ameisen und sogar eine Blindschleiche wurden beobachtet, barfuß der Waldboden erfühlt und Tierspuren verfolgt. Beim Tannenzapfen werfen und beim Tierweitsprung hatten nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen viel Spaß. Nebenbei sammelten die Kinder Müll ein und halfen so, den Wald sauber zu halten. Die Mühe der Kinder wurden am Ende mit einem kleinen Preis belohnt.

Die Platzierung der Kleingruppen nach der benötigten Zeit ist hier zu finden.