Der neue Alltag bei den Familienpaten rückt immer näher

Nach den weiteren Lockerungen in Bayern seit Mitte Juni 2020 laufen langsam die Vermittlungen freier Familienpatinnen und -paten, Supervisionsangebote, Fortbildungsangebote und vermehrt die persönlichen Treffen mit den Familienpatinnen und -paten und Patenfamilien unter Beachtung der allgemeinen Hygieneempfehlungen und gegenseitiger Rücksichtnahme an. Die Gruppenangebote finden zunächst nur in kleinen Gruppen und in großen Räumlichkeiten inklusive Hygienekonzept statt.

Es findet auch wieder eine Schulung für neue Familienpaten statt. Genauere Informationen finden Sie hier.

Wir freuen uns, Sie und Euch alle bald wieder persönlich sehen zu können! Bleiben Sie weiterhin gesund und munter und zuversichtlich!

Für Rückfragen stehen Ihnen die Koordinatorinnen von Landkreis (Maria Ruhfaß, Tel. 01520-19 41 934) und Stadt (Katrin Link, Tel. 0179- 41 56 542) gerne jederzeit zur Verfügung.

Unterstützung von Familien für digitales Lernen zu Hause

Unterstützung von Familien für digitales Lernen zu Hause

Wir möchten Kinder und Jugendliche beim digitalen Lernen unterstützen. In der Corona-Krise ist das digitale Lernen von zu Hause sehr wichtig geworden. Hier können viele Familien nicht mithalten, da die technische Ausstattung fehlt. Um die Bildungsgerechtigkeit sicherzustellen, unterstützen wir Familien bei der Anschaffung von Laptops, Tablets und Druckern. Die Familien brauchen die Hilfe jetzt, nicht erst, wenn staatliche Programme greifen.

Wenn auch Sie dieses Projekt unterstützen möchten, können Sie auf der Plattform betterplace.org spenden.

Familienpatenprojekt – Wir starten langsam wieder

In den letzten acht Wochen war das Familienpatenprojekt vor große Herausforderungen gestellt. Ausgangsbeschränkungen und Kontaktverbot ließen die normalen regelmäßigen Besuche der Familienpaten bei den betreuten Familien nicht zu. Der Zusammenhalt zwischen Familienpaten und Familien und innerhalb des Projekts hielt in dieser schwierigen Zeit stand.

Nach Wochen des Pausierens startet das Familienpatenprojekt im Landkreis und in der Stadt seit dem 5.Mai 2020 mit den ersten kleinen Schritten in den Familienpatenalltag. Erste Begegnungen zwischen Familien und ihren Familienpaten können nach einem ausführlichen Gespräch und der Zustimmung aller wieder stattfinden. Die Gesundheit aller Beteiligten und der Schutz der Risikogruppen sind für uns nach wie vor oberstes Gebot. Deswegen bleiben wir bei aller Freude für die neuen Lockerungen vorsichtig. Jede Patenschaft wird einzeln betrachtet und der Kontakt individuell nach Absprache zwischen Familienpate und Familie gestaltet. Jeder weitere Schritt kann nur im gemeinsamen Miteinander und der Zustimmung aller Beteiligten gegangen werden.

Die Familienpatenschulung, Fortbildungen und Vermittlungen finden weiterhin nicht statt. Interessierte Familien und Familienpaten können sich auch in der aktuellen Zeit sehr gerne weiterhin bei uns melden. Für alle Fragen das Projekt betreffend stehen Ihnen telefonisch oder per Mail die Koordinatorinnen der Familienpaten des Landkreises (01520-19 41 934, familienpaten-erh@web.de) und der Stadt Erlangen (0179-41 56 542, familienpaten-erlangen@web.de) gerne zur Verfügung.

Aktuelle Änderungen aufgrund der Coronavirus-Krise – Geschäftsstelle wieder eingeschränkt besetzt, Kurse laufen teilweise wieder

Aufgrund der Lockerungen bezüglich der Corona-Schutzmaßnahmen können die Kurse teilweise unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln wieder stattfinden – „Spielend die Welt erobern“ findet bei schönem Wetter im Freien statt, ein PEKiP-Kurs bei schönem Wetter ebenfalls im Freien, bei schlechtem Wetter im Kinderschutzbund Erlangen.

Auch die psychologische Erziehungsberatung kann wieder im Kinderschutzbund Erlangen durchgeführt werden.

Die Geschäftsstelle ist am Dienstag und Donnerstag von 09.30 bis 12.00 Uhr besetzt (bitte beachten Sie die Maskenpflicht und das Abstandsgebot beim Besuch der Geschäftsstelle). Anfragen an den Kinderschutzbund Erlangen (auch bezüglich Unterstützung durch den Notfallfonds, psychologische Beratung usw.) können aber nach wie vor auch telefonisch (09131/209100, eventuell Nachricht auf den Anrufbeantworter) oder per E-Mail (DKSBErlangen@web.de) gestellt werden und werden soweit möglich zeitnah bearbeitet.

Kinder in der Corona-Pandemie – 20 Jahre Recht auf gewaltfreies Aufwachsen

Zum Tag der gewaltfreien Erziehung am 30.04.2020 befürchtet der Kinderschutzbund Erlangen, dass das Kinderrecht auf gewaltfreie Erziehung in der Corona-Pandemie gefährdet ist.

Neben dem generellen Bedarf an konsequenten Maßnahmen zur Verhütung von Gewalt gegen Kinder und Jugendliche besteht aktuell das Risiko einer Gewaltzunahme: Insbesondere während der aktuellen Corona Pandemie darf die Politik das Risiko der verdeckten Gewalt gegen Kinder nicht aus den Augen verlieren. Schließlich ist durch die Reduzierung von Kita- und Schulbetrieb die soziale Aufmerksamkeit geringer geworden. Eine Schnellabfrage durch das Bayerische Familienministerium bei den Jugendämtern im Land könnte zu mehr Klarheit über die tatsächliche Lage in Familien beitragen. Bisher spekulieren alle nur.

Die Verordnungen zur Eindämmung der Pandemie werden vom Kinderschutzbund ausdrücklich unterstützt. Dennoch zeigen sich Kinderschützerinnen und Kinderschützer in ganz Deutschland befremdet darüber, dass über die Aufnahme des Spielbetriebs der Bundesliga oder die Eröffnung von Möbelhäusern engagiert diskutiert wird, während die Bedürfnisse von Kindern und ihren Familien nur eine untergeordnete Rolle spielen.

„Wir greifen aktuell tief in die Grundrechte von Kindern ein: Wir isolieren sie von ihren Spielkameraden. Wir begrenzen sie in ihrem verbrieften Recht auf Bildung. Und wir enthalten ihnen ausreichend körperliche Bewegung vor. Auch das sind Formen der Gewalt. Es braucht eine Debatte darüber, wie wir Betreuungseinrichtungen und Schulen schrittweise öffnen können. Und diese Debatte muss die Bedürfnisse der Kinder im Blick haben – nicht nur die der Leistungsgesellschaft“, so DKSB-Präsident Heinz Hilgers. 

Der Tag der gewaltfreien Erziehung wird in Deutschland seit 2004 begangen. Seit dem Jahr 2000 gilt in Deutschland das Recht des Kindes auf Gewaltfreie Erziehung. „Das ist auch ein wesentliches Anliegen unserer Arbeit hier vor Ort in Erlangen und dem Landkreis Erlangen-Höchstadt“, sagt Ute Auschel, stellvertretende Vorsitzende des Erlanger Kinderschutzbundes.

Der Tag soll daran erinnern, dass die gesamte Gesellschaft die Verantwortung für das gewaltfreie Aufwachsen von Kindern trägt. Zudem soll er Eltern ermutigen, ihr Ideal einer gewaltfreien Erziehung Wirklichkeit werden zu lassen. „Die Isolation der Familien in der Coronakrise kann zu Stresssituationen führen, in denen Kinder gefährdet werden. Deshalb ist es uns wichtig, Eltern zu entlasten und über eine verantwortungsbewusste Öffnung von Kindertagesstätten, Schulen und Spielplätzen nachzudenken“, meint Ute Auschel.

Statement des Kinderschutzbundes zu Kita-Schließungen

Heinz Hilgers, der Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes, hat bei Zeit Online ein Interview gegeben mit folgendem Wortlaut:

„Die aktuelle Situation der Kinder und Familien muss von der Politik stärker in den Blick genommen werden.

Kinder brauchen andere Kinder – um Freundschaften zu bilden und zu pflegen, um Grenzen zu anderen Kindern auszutesten, um gemeinsam zu spielen.

Zeit mit anderen Kindern zu verbringen, ist für ihre Entwicklung unbedingt nötig.

Eine vorübergehende Trennung von einigen Wochen wird nicht zu schweren Entwicklungsstörungen führen. Sie darf aber nicht zu lange andauern, andernfalls können nachhaltige Beeinträchtigungen der kindlichen Entwicklung die Folge sein.“

Veranstaltungsabsage

Aufgrund der aktuellen Situation schließen wir uns den Vorgaben des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit an und sagen bis zum 05.06.2020 alle Veranstaltungen (Kurse und Vorträge) ab – im Juni startet aber ein vorläufig online stattfindender neuer PEKiP-Kurs (Anmeldung direkt über die Homepage)

Feierlicher Patenabend – Anerkennung und Abschied

Feierlicher Patenabend – Anerkennung und Abschied

Die Familienpaten der Stadt Erlangen feierten am 10.Februar 2020 trotz stürmischer Wetterbedingungen bei leckerem Essen und stimmungsvoller musikalischer Begleitung in der Gaststätte „Zum Schloss“ in Tennenlohe. Neben der Begrüßung der 15 im letzten Jahr neu ausgebildeten Familienpaten wurde Frau Angelika Will als Mitinitiatorin und 1. Vorsitzende des Kinderschutzbundes Erlangen mit sehr anerkennenden und persönlichen Worten des Oberbürgermeisters Dr. Janik und der Geschäftsführung des Erlanger Bündnisses für Familien, Monika Michali, verabschiedet. Frau Will begleitete das Projekt von Anbeginn an und war auch maßgeblich an der erfolgreichen Professionalisierung und Entwicklung beteiligt. Auch 12 langjährigen Familienpaten wurde für ihre mehr als 10-jährige ehrenamtliche Tätigkeit und ihr Engagement in den Familien mit einem Blumengruß und Pralinen gedankt. Der Abend stand unter dem Motto: „Engel des Alltags“, so dass jeder Familienpate einen kleinen Engelsanhänger als Dank mit nach Hause nahm.

Wer Interesse hat, für eine Familie in Erlangen ein „Engel des Alltags“ zu werden, kann sich gerne bei der Koordinatorin (0179-41 56 542 oder familienpaten-erlangen@web.de) melden, um unverbindlich mehr über dieses wertschätzende Ehrenamt zu erfahren. Die Anmeldung für die kommende Frühjahrsschulung ist noch bis zum 16.März 2020 möglich.

Kinderschutzbund Erlangen

Vorstand gesucht – Erlanger Kinderschutzbund braucht Verstärkung!

Der Kinderschutzbund Kreisverband Erlangen e.V. sucht Verstärkung für seinen ehrenamtlich tätigen Vorstand (m/w/d).

Wir verstehen uns als Lobby für Kinder und Jugendliche und setzen uns für ihre Rechte und eine kinderfreundliche Gesellschaft ein. Bei Problemen rund um Familie und Kinder sind wir eine der ersten Anlaufstellen in der Stadt Erlangen und im Landkreis Erlangen-Höchstadt. Wir beraten, unterstützen und geben Auskunft über weitere Hilfsmöglichkeiten, initiieren und begleiten Projekte und engagieren uns in Verbänden und Gremien für bessere Rahmenbedingungen. Wir bieten ein vielfältiges Angebot für Kinder, Jugendliche und Eltern.

Dabei arbeiten wir überparteilich, überkonfessionell und machen keinen Unterschied zwischen deutschen und ausländischen Familien.

Unser Team besteht aus über 100 zumeist geschulten Ehrenamtlichen sowie Hauptamtlichen und Honorarkräften, die im Team auf Augenhöhe miteinander arbeiten.

Der Vorstand führt die Geschäfte des Kinderschutzbundes Erlangen. Er besteht aus der oder dem Vorsitzenden, zwei stellvertretenden Vorsitzenden, Schatzmeister, Schriftführer sowie bis zu vier weiteren Beisitzern. Er wird alle drei Jahre durch die Mitgliederversammlung gewählt. Die Vorstandsmitglieder üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich und unentgeltlich aus. Die Vorstandsarbeit ist vielfältig und geht über die Teilnahme an Vorstandssitzungen im 6-wöchigen Turnus hinaus. Mitarbeit in Projekten und bei Aktivitäten ist wünschenswert, genauso wie Interesse an den unterschiedlichen Themen, Kreativität, Bereitschaft sich zu engagieren und Verantwortung zu übernehmen.

Spende aus Vestenbergsgreuth für den Erlanger Kinderschutzbund

Spende aus Vestenbergsgreuth für den Erlanger Kinderschutzbund

Seit einigen Jahren organisiert die Juniorfirma der Martin Bauer Group eine Waffelaktion, bei der die Mitarbeiter der Martin Bauer Group von den Azubis selbst gebackene Waffeln kaufen können. Der Erlös geht dann an eine gemeinnützige Einrichtung. Zu unserer großen Freude fiel die Wahl in diesem Jahr auf den Erlanger Kinderschutzbund, speziell unseren Notfallfonds, der Familien in Stadt und Landkreis in finanziellen Notlagen unterstützt.

Marc Mennel und Johannes Jacob ließen es sich nicht nehmen, den Erlanger Kinderschutzbund persönlich zu besuchen. Bewaffnet mit einem Präsentkorb mit Tee und Gewürzen und einem Scheck über 1000 € wurden sie von Angelika Will, Ute Auschel und Marlene Lemmer freudig empfangen.

Ein herzliches Dankeschön nach Vestenbergsgreuth!