Halbjahreszeugnisse stehen bevor

Alle Jahre wieder… kommt das Halbjahreszeugnis und damit so mancher Kummer. Die Berater*innen bei der „Nummer gegen Kummer“ (Kinder- und Jugendtelefon 116 111, Elterntelefon 0800 1110550) haben ein offenes Ohr.

Nicht jedes Kind wird in den nächsten Tagen jubeln, wenn es sein Zeugnis in den Händen hält. So manch ein Schüler bzw. eine Schülerin traut sich da kaum nach Hause. Gut, wenn man dann jemanden zum Reden hat.

Auch Jan kann davon ein Lied singen, denn seine Noten sind seit Beginn der 7. Klasse richtig schlecht geworden. „Woran liegt es denn?“, fragt die Beraterin am Kinder- und Jugendtelefon der „Nummer gegen Kummer“. „Ich habe gerade einfach keinen Bock auf Schule!“, ist die kurze Antwort. Wäre der Fall aber so einfach, hätte Jan wahrscheinlich nicht unter der 116 111 angerufen. „Ich bin in der Schule eigentlich cool, aber heute fühle ich mich schrecklich“, berichtet der 13-Jährige am Telefon. „Meine Eltern reißen mir den Kopf ab, wenn ich mit den Noten nach Hause komme. Ich würde am liebsten abhauen.“ So wie Jan geht es vielen Kindern und Jugendlichen an diesem Tag.

Aber auch Eltern rufen in diesen Tagen verstärkt an, um mit einem der ehrenamtlichen Berater*innen am Elterntelefon (0800 111 0 550) über den Umgang mit dem Thema Zeugnis zu sprechen. Häufig kommen dann auch noch weitere Konflikte dazu. Unter anderem geht es am Elterntelefon um Anpassungsschwierigkeiten, Schwänzen und Schulfrust, aber auch um Ausgrenzung und Mobbing.

„Es ist gut, wenn sich Kinder, Jugendliche und auch Eltern bei solchen Problemen direkt an uns wenden“ meint Rainer Schütz, Geschäftsführer von Nummer gegen Kummer e.V. „Unsere bundesweit kostenlosen und anonymen Beratungsangebote bieten eine erste Anlaufstelle für solch schwierige Situationen“. Im Gespräch mit einem Berater oder einer Beraterin kann dann gemeinsam überlegt werden, wie man die schlechten Nachrichten am besten überbringt und wie Kinder, Jugendliche und ihre Eltern möglichst konfliktfrei über das Thema Schule sprechen können.

Was aber können Eltern tun, wenn das Kind mit dem schlechten Zeugnis nach Hause kommt? „Nicht sofort losschimpfen, sondern erstmal tief durchatmen“, rät Schütz. Oft sind die Kinder selbst enttäuscht über ihre schlechten Noten. Dann hilft es anzuerkennen was in der Schule schon gut lief und zu trösten was noch nicht so gut war. So lernt das Kind vielleicht besser mit der Enttäuschung umzugehen. Grundsätzlich aber hilft es, nicht erst am Zeugnistag über Schulthemen zu sprechen, sondern regelmäßig miteinander Gespräche zu führen, um Sorgen oder Unterstützungsbedarf frühzeitig zu erkennen und so Schulproblemen vorzubeugen.

Die Berater*innen der „Nummer gegen Kummer“ nehmen alle Sorgen und Ängste der Ratsuchenden sehr ernst und sprechen gerne mit den Kindern und Eltern darüber.

„Darüber reden hilft“ – dem Motto der „Nummer gegen Kummer“ kommt in den nächsten Tagen in vielen Familien wieder eine große Bedeutung zu.

Kinderschutzbund Erlangen

Vorstand gesucht – Erlanger Kinderschutzbund braucht Verstärkung!

Der Kinderschutzbund Kreisverband Erlangen e.V. sucht Verstärkung für seinen ehrenamtlich tätigen Vorstand (m/w/d).

Wir verstehen uns als Lobby für Kinder und Jugendliche und setzen uns für ihre Rechte und eine kinderfreundliche Gesellschaft ein. Bei Problemen rund um Familie und Kinder sind wir eine der ersten Anlaufstellen in der Stadt Erlangen und im Landkreis Erlangen-Höchstadt. Wir beraten, unterstützen und geben Auskunft über weitere Hilfsmöglichkeiten, initiieren und begleiten Projekte und engagieren uns in Verbänden und Gremien für bessere Rahmenbedingungen. Wir bieten ein vielfältiges Angebot für Kinder, Jugendliche und Eltern.

Dabei arbeiten wir überparteilich, überkonfessionell und machen keinen Unterschied zwischen deutschen und ausländischen Familien.

Unser Team besteht aus über 100 zumeist geschulten Ehrenamtlichen sowie Hauptamtlichen und Honorarkräften, die im Team auf Augenhöhe miteinander arbeiten.

Der Vorstand führt die Geschäfte des Kinderschutzbundes Erlangen. Er besteht aus der oder dem Vorsitzenden, zwei stellvertretenden Vorsitzenden, Schatzmeister, Schriftführer sowie bis zu vier weiteren Beisitzern. Er wird alle drei Jahre durch die Mitgliederversammlung gewählt. Die Vorstandsmitglieder üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich und unentgeltlich aus. Die Vorstandsarbeit ist vielfältig und geht über die Teilnahme an Vorstandssitzungen im 6-wöchigen Turnus hinaus. Mitarbeit in Projekten und bei Aktivitäten ist wünschenswert, genauso wie Interesse an den unterschiedlichen Themen, Kreativität, Bereitschaft sich zu engagieren und Verantwortung zu übernehmen.

Spende aus Vestenbergsgreuth für den Erlanger Kinderschutzbund

Spende aus Vestenbergsgreuth für den Erlanger Kinderschutzbund

Seit einigen Jahren organisiert die Juniorfirma der Martin Bauer Group eine Waffelaktion, bei der die Mitarbeiter der Martin Bauer Group von den Azubis selbst gebackene Waffeln kaufen können. Der Erlös geht dann an eine gemeinnützige Einrichtung. Zu unserer großen Freude fiel die Wahl in diesem Jahr auf den Erlanger Kinderschutzbund, speziell unseren Notfallfonds, der Familien in Stadt und Landkreis in finanziellen Notlagen unterstützt.

Marc Mennel und Johannes Jacob ließen es sich nicht nehmen, den Erlanger Kinderschutzbund persönlich zu besuchen. Bewaffnet mit einem Präsentkorb mit Tee und Gewürzen und einem Scheck über 1000 € wurden sie von Angelika Will, Ute Auschel und Marlene Lemmer freudig empfangen.

Ein herzliches Dankeschön nach Vestenbergsgreuth!

Neue Schulung für Familienpaten

Im Frühjahr findet wieder eine neue Schulung für Familienpaten statt. Für Interessierte gibt es vorher zweimal die Möglichkeit, sich über das Ehrenamt des Familienpaten zu informieren:

Ehrenamt Familienpate – von Alltagshelfern und Zeitschenkern (Infoabend in der VHS), 21.01.2020, 19.30 bis 21.00 Uhr, Friedrichstr. 19, Historischer Saal, 91054 Erlangen

Ehrenamt Familienpate (Infoabend im Kinderschutzbund), 17.02.2020, 19.00 bis 20.0 Uhr, Struempellstr. 10, 91052 Erlangen

Die Termine der neuen Schulung finden Sie hier.

Weihnachtsspendenfeier der Stadt- und Kreissparkasse Erlangen Höchstadt Herzogenaurach

Weihnachtsspendenfeier der Stadt- und Kreissparkasse Erlangen Höchstadt Herzogenaurach

Die Sparkasse Erlangen Höchstadt Herzogenaurach setzte auch im Jahr 2019 ihre vorweihnachtliche Tradition mit der jährlichen Spendenfeier fort, bei der gemeinnützige Projekte von Einrichtungen mit karitativem und sozialem Charakter, aber auch Vereine und Institutionen aus den Bereichen Sport, Kultur, Umwelt und Bildung unterstützt werden. Auch der Kinderschutzbund Erlangen konnte sich über Spenden freuen.

Neu war in diesem Jahr, dass keine Spendenbriefe überreicht wurden, da das langjährige Verfahren geändert und das kostenlose Spendenportal der Sparkasse Erlangen Höchstadt Herzogenaurach ins Leben gerufen wurde. Dieses Portal bietet allen Vereinen und Institutionen die Möglichkeit, weitere Förderer zu akquirieren und ihr Projekt über die sozialen Medien bekannt zu machen. Die Sparkasse stellt ihren Förderbeitrag ebenfalls über die Plattform ein. Zusätzlich gab es an diesem Abend noch eine Verlosung und alle Vereine konnten einen Spendengutschein zwischen 10 und 500 Euro gewinnen.

Büchertaschen-Aktion der Sparda-Bank beim Kinderschutzbund Erlangen

Büchertaschen-Aktion der Sparda-Bank beim Kinderschutzbund Erlangen

Gleiche Chancen für alle Kinder
Pünktlich zum Schulanfang konnte der Vertriebsleiter der Sparda-Bank in Erlangen, Jörg Euerl, 75 Schultaschen mit hochwertiger Ausstattung an Ute Auschel, stellvertretende Vorsitzende des Erlanger Kinderschutzbundes, und Susanne Lender-Cassens, 2. Bürgermeisterin der Stadt Erlangen, übergeben. Der Kinderschutzbund Erlangen übernimmt traditionsgemäß in Zusammenarbeit mit der Stadt Erlangen die Verteilung an die Erstklässler aus bedürftigen Familien.
Die Kosten für eine gute Schulausrüstung sind hoch, da fällt es gerade Familien mit kleinem Geldbeutel schwer, überhaupt das Nötigste zu kaufen. Es ist immer ein besonderes Gefühl zu wissen, dass wir den Kindern eine große Freude bereiten. Mit der Spende der Sparda-Bank kann nicht nur den Kindern eine große Freude bereitet werden, sondern auch zur Bildungsgerechtigkeit beigetragen werden und etwas für die Chancengleichheit am Beginn der Schulzeit getan werden.