Die Stadt Erlangen hat Ute Auschel mit dem Ehrenbrief für ihre besonderen Verdienste auf dem Gebiet Soziales ausgezeichnet. Oberbürgermeister Florian Janik würdigte im Rahmen der Verleihung ihr langjähriges und außergewöhnliches Engagement für Kinder, Familien und die Stadtgesellschaft.
Seit 2007 engagiert sich Auschel ehrenamtlich beim Kinderschutzbund Erlangen. Mit ihrer beruflichen Expertise als Betriebswirtin trug sie maßgeblich zur professionellen Verwaltung von Notfall- und Bildungsfonds bei und baute wichtige Kontakte zur Stadt Erlangen sowie zum Landkreis Erlangen-Höchstadt auf. Bereits seit März 2008 war Auschel Mitglied des Vorstands, 2014 wurde sie zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Ab Frühjahr 2020 übernahm sie im Team die kommissarische Leitung des Kinderschutzbundes Erlangen. In dieser Funktion verantwortete sie unter anderem die Arbeit von sieben hauptamtlichen Mitarbeiterinnen sowie mehr als 100 Ehrenamtlichen. Über 850 Stunden ehrenamtlicher Arbeit pro Jahr leistete sie für den Kinderschutzbund.
Von März 2022 bis Ende 2025 stand Auschel dem Verein als Erste Vorsitzende vor. In dieser Zeit prägte sie zahlreiche Projekte entscheidend mit. Dazu zählen unter anderem der Ausbau des Integrationsprojekts „Elterntalk“ sowie die Mitwirkung bei der Gründung der Hebammenzentrale im Jahr 2019. Darüber hinaus engagierte sie sich intensiv in den Bereichen Familienpatenschaften, Kinder- und Jugendtelefon, Elterntelefon, begleiteter Umgang sowie in Beratungs- und Vortragsangeboten.
Neben ihrem Engagement beim Kinderschutzbund ist Auschel seit 2012 Mitglied im Kirchenvorstand der evangelisch-lutherischen Altstadtgemeinde Erlangen. Dort wirkte sie federführend an der Planung und Realisierung des Gemeindehauses B11 mit. Für ihr herausragendes Wirken wurde sie bereits im November 2024 mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten ausgezeichnet.
